Erwartete Ergebnisse vorher festlegen

Notieren Sie zu jeder Anfrage die Seite, die sinnvollerweise gefunden werden sollte. Für „Termin absagen“ könnte das eine Kontaktseite mit einem beschriebenen Ablauf sein. Für „Parken“ wäre vielleicht die Anfahrtsseite richtig. Gibt es die gesuchte Information auf der Website überhaupt nicht, ist das zunächst eine Inhaltslücke, kein belegter Fehler der Suchfunktion.

Ergänzen Sie neben offiziellen Begriffen eine gebräuchliche Alternative. Eine Organisation nennt ihr Angebot möglicherweise „Erstgespräch“, während Besucher „Beratung“ eintippen. Probieren Sie außerdem einen mehrteiligen Begriff und einen Tippfehler. Nicht jede Suchfunktion unterstützt dieselben Varianten; dokumentieren Sie das beobachtete Verhalten, ohne ungeprüft bestimmte Fähigkeiten vorauszusetzen.

Die Treffer als Entscheidungshilfe lesen

Sehen Sie sich die ersten Ergebnisse an, bevor Sie sie öffnen. Lassen Titel und Vorschautext erkennen, welcher Treffer die Frage beantwortet? Drei nahezu gleiche Überschriften können die Auswahl erschweren, obwohl die richtige Seite technisch enthalten ist. Prüfen Sie in diesem Fall auch die Titel der zugrunde liegenden Seiten.

Öffnen Sie den passendsten Treffer. Die gesuchte Information sollte dort auffindbar und aktuell sein. Ein hoch platzierter alter Veranstaltungshinweis kann die Suche schlechter machen als eine fehlende Tippfehlertoleranz. Ordnen Sie Probleme deshalb nach ihren Folgen für konkrete Aufgaben, nicht nach der Länge einer technischen Wunschliste.

Leere Ergebnisse und Rückwege prüfen

Geben Sie absichtlich einen Begriff ohne passenden Inhalt ein. Die leere Trefferseite sollte die Anfrage erkennbar machen und einen weiteren Versuch ermöglichen. Kontrollieren Sie, ob Sie den Suchtext auf dem Telefon bequem ändern können. Prüfen Sie auch, was passiert, wenn Sie aus einem Ergebnis zur Trefferliste zurückkehren.

Fassen Sie jeden Befund mit Suchwort, erwartetem Ziel und beobachtetem Ergebnis zusammen. Nach einer Änderung führen Sie dieselben Abfragen erneut aus. So lässt sich erkennen, ob eine neue Bezeichnung wirklich hilft oder nur einen einzelnen Testfall verbessert und andere wichtige Ergebnisse verdrängt.